DEIN VERHALTEN SCHAFFT DIE STRUKTUREN, IN DENEN DIE MENSCHHEIT DER ZUKUNFT LEBEN WIRD. WÄHLE DEINE HANDLUNGEN DAHER SEHR, SEHR SORGFÄLTIG.
Ken Wilber
Amerikanischer Philosoph und Autor

Der Mensch im Horoskop

Mit der Geburt kommt das Neugeborene in persönlichen Kontakt mit einem Milieu, welches durchzogen ist von feinstofflichen Energien aus dem Kosmos. Die energetischen Schwingungen des Geburtsmomentes geben dem neuen Wesen dessen Prägung und Einzigartigkeit – sichtbar im Horoskop, welches erstellt wird anhand des Augenblickes der Geburt eines Menschen.

Aber nicht nur die kosmischen Kräfte wirken auf das Baby ein, sondern dieses kleine Geschöpf wirkt auch auf seine Umwelt und den gesamten Kosmos ein. Es ist, wie wenn ein neuer Ton in der kosmischen Symphonie erklingt.

Jeder Mensch ist wie eine Musiknote. Je klarer und liebevoller wir uns wahrnehmen, desto reiner ist unser persönlicher Klang, desto klangvoller schwingt das Orchester Menschheit.

Der Philosoph und Pädagoge Omraam Mikhaël Aïvanhov schreibt:
„Wie sollte man nicht fasziniert sein, bei dem Gedanken, dass die Sterne einen Einfluss auf unser Leben ausüben? Bei unserer Geburt treten wir in den Tierkreisgürtel ein und in jenem Augenblick ist es, als werde ein Abdruck geschaffen. Je nach ihrer Position zeichnen die Sterne und Planeten eine Art Figur, die, unter Berücksichtigung dessen, was wir in früheren Leben gelebt haben, unserem Schicksal seine großen Linien verleiht. Viele Leute weigern sich, die Astrologie als Wissenschaft zu bezeichnen. Nun, sagen wir, sie ist eine Kunst, und eine schwierige Kunst. Schwierig daran ist eben gerade die Interpretation all der Beziehungen, die die Himmelskörper, je nach Position, zueinander unterhalten. Doch die Astrologen sagen auch: »Die Sterne machen geneigt, aber sie bestimmen nicht.« Ein Horoskop gibt nur eine Orientierung. Es ist gewiss interessant, in der Astrologie Enthüllungen über unser Schicksal zu suchen. Aber noch interessanter ist es, in ihr ein System von Symbolen zu sehen, das uns ermöglicht, die Mechanismen unseres psychischen Lebens in Verbindung mit dem Universum, nach dessen Bild wir erschaffen wurden, zu verstehen.“ (Tagesgedanke vom 26.11.2013, Prosveta.de)